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Elberad2012 Mit Fahrrad und zwei Hunden unterwegs auf dem Elberadweg von Dresden nach Hamburg
Bereits seit mindestens zwei Jahren hegten wir den Plan, mit unseren Hunden den Elberadweg zu fahren.
Allerdings hatten wir nie die dazu passenden Vierbeiner - entweder es waren einfach zu viele, oder sie waren bereits zu alt für solch eine Tour.
Nun - im Frühjahr 2012 - soll es mit Mante (4-jähriger Schafpudel) und Lisa (12-jährige Deutschlanghaar/Weimaraner-Mischlingsdame) endlich losgehen.
Ich habe mir ein neues Fahrrad geleistet und bin nun mit einem Diamant unterwegs, Torsten fährt ebenfalls mit einem Diamant-Rad. Für unsere Hunde haben wir einen Hundeanhänger mit.
Lisa wird wohl mit ihren 12 Jahren oft drin sitzen, Mante soll eher laufen. Dafür haben wir im Vorfeld extra Hundeschuhe mit fester Sohle gekauft - mal sehen, ob er diese benötigt.
Wir haben uns die Herrentags-Woche ausgesucht und im Vorfeld auch schon die Quartiere bestellt, da Hunde ja doch nicht überall willkommen sind. Unsere telefonischen Anfragen ergaben oft erstaunte Fragen:
Mit Hund?
Bringen Sie da eine Decke mit?
Oder schläft der Hund in seinem Körbchen? (!!!)
Aber letztendlich war es nicht wirklich schwer, Quartiere mit unseren zwei Hunden zu bekommen.
Etwas schwieriger schon erwies sich die Heimfahrt. Wir wollten nicht mit Fahrrädern, Hänger und den Hunden drei/vier mal umsteigen, aber der durchgehende IC war mit 200 € ziemlich teuer. Auch hätten wir schon lange vorher buchen müssen und wenn das das Wetter gar nicht mitspielt...?
Auch ein Mietauto war nicht wirklich eine Alternative. Also haben wir uns für den ICE entschieden, haben ca 100 € bezahlt, konnten aber die Räder nicht mitnehmen - die blieben bei unseren Bekannten in Hamburg - eine Woche später (Pfingsten) sind wir mit dem Auto wieder gen Norden und haben unsere Räder auf dem Rückweg mit nach Hause genommen.
Im Gepäck - wir hatten uns zwei große Fahrradtaschen von "Ortlieb" gekauft - hatten wir Wechselsachen, Badeschlappen als Hausschuhersatz, Regenjacken und -hosen, Hundeschuhe für Mante, ein Buch für die Zugheimfahrt, 4 Ersatzschläuche (für Fahrrad und Hänger) und 2 kg Hundetrockenfutter.
Torsten wollte den Hundehänger ziehen (15 kg Hänger+30 kg Lisa+20 kg Mante) und ich hatte unser Gepäck am Fahrrad. Hundedecken hatten wir im Hänger.
Soweit die Vorstellung - mal sehen, was die Realität mit sich bringt ...



Sonnabend, 12.06.2012
Früh um sieben sagte uns der Blick auf den Himmel: Es wird wohl regnen... Also warteten wir noch eine Weile, bis uns das Wetterradar im Internet verriet, der Regen zieht südlich vorbei. Also fuhren wir halb 8 mit dem Rad bis Dresden (10 km), dann entschieden wir uns wegen dem böigen und ziemlich heftigen Wind erst mal zum Bahnhof und dann mit dem Zug nach Riesa zu fahren. (34 € für 2 Pers+2 Hunde+2 Fahrräder+Hänger). Gleich zu Beginn unserer Radtour wollten wir dann doch noch nicht mit Regen und Wind kämpfen. Ab Riesa radeln wir re bis Mühlberg, dort über die Brücke und weiter le nach Belgern.
So war der Plan.
Nicht im Plan vorgesehen war der erste (und zum Glück auch letzte) Platten, den Torstens Rad nach ca 5 km aufwies. Also anhalten, Schlauch suchen, Hunde aus Hänger, Hänger vom Rad abhängen und Schlauch wechseln. Noch nicht ganz bei der Reparatur kam ein einzelner Radler des Weges - mein Papa, der nichts von unserer Zugfahrt wusste und uns eigentlich entgegen kommen wollte. Nun musste er Torsten etwas aufmuntern und drückte dabei natürlich fleißig auf den Auslöser seines Fotos.
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In Belgern hatten wir eigentlich unsere erste gebuchte Übernachtung, haben uns aber dann - der Tag war noch lang - entschlossen weiter zu fahren. Also erst neue Übernachtung klarmachen, dann die "alte" absagen und weiter nach Torgau. Wir hatten immer noch ziemlichen Gegenwind, aber die Strecke verläuft ja nicht schnurgerade, so dass uns der Wind nur stückchenweise ins Gesicht blies. Übernachtet haben wir dann im "Alten Bootshaus" in Torgau, da auch zu Abend gegessen. Im Quartier kamen wir mit Radlern aus der Gegenrichtung ins Gespräch, welche sich über den ersten Tag Rückenwind freuten - des einen Leid ist des andern Freud!
Übernachtung: 65 €
62 km in 4,5 Stunden (reine Radfahrzeit)

In Torgau:
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Bärenanlage im Schloss:
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"Altes Bootshaus" in Torgau:
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Die Elbe bei Torgau:
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Sonntag, 13.06.2012
Geplant war, bis Lutherstadt Wittenberg zu fahren - tatsächlich sind wir bis Coswig geradelt. Wir hatten zwar immer noch ziemlichen Gegenwind, aber da wir gestern schon weiter gefahren sind, hatten wir heute etwas Luft.
Von Torgau radelten wir le über Dommitzsch (der im Buch beschriebene 1,5 km lange Anstieg erwies sich als harmlos) zur Fähre nach Pretzsch. Unterwegs begegnen wir einem interessanten Wegweiserbaum.
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In Pretzsch setzen wir mit der Fähre über und radeln nun re weiter, vorbei an einer Draisinenstrecke mit herrlich blühendem Ginster und einer alten Bockwindmühle bis nach Wittenberg.
Einmal mit dem Rad quer durch Wittenberg, vorbei am Marktplatz - da war gerade Blumenmarkt - und weiter re in Richtung Coswig.
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Unterwegs begegnen wir einem Dresdner Elbkahn. Zwischen Wittenberg und Coswig ist das Elbufer zu einem Biosphärengebiet ausgebaut - sehr schön anzusehen.
Schon in Coswig angekommen finden wir eine Straußenfarm. Dann begeben wir uns auf der Suche nach unserem Quartier auf eine Stadtrundfahrt durch das am Hang gelegene Coswig, entdecken unterwegs diesen wunderschönen Rhododendrongarten, bis wir die Straße dann - wieder unten an der Elbe - endlich finden.
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Da unser Quartier diesmal kein Abendessen bietet folgen wir der Empfehlung, zum Italiener (der sieht aus wie ein Inder, der italienische Küche bietet) zu gehen und haben im dortigen Biergarten eine schöne Aussicht auf die Elbe und jede Menge Spaß; mit dem Umfeld und der nicht mehr ganz nüchternen Bedienung.
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Die Mitteilung am Fährhaus zeigte die Entfernungen: Dresden 182 km, Hamburg 388 km. Außerdem erfuhren wir, dass die Fähre erst ab früh um 9 Uhr fährt - da wollen wir schon längst wieder auf der Strecke sein.
Übernachtet haben wir in Villa Elbheim für 70 € (60+10 f.Hunde), Abendessen beim Italiener
90 km (gesamt 152 km) in 6,2 Stunden (reine Radfahrzeit)


Montag, 14.06.2012
Da die Fähre in Coswig erst ab 9 Uhr in Betrieb ist, bleiben wir re und fahren über die nahe gelegene Autobahnbrücke auf die linke Elbseite.
Durch die Dübener Heide (parkähnliche Anlage) fahren wir le. Die Gegend ist wirklich sehr schön, lässt sich auch gut radeln.
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Wir überqueren die Elbe mit der Fähre in Aken und bleiben re. Der Weg nach Walternienburg/Ronney führt zum großen Teil auf grobgeschotterten Waldwegen, welche sich mit dem Hänger am Rad nicht ganz so gut radeln lassen.
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Das Wetter ist schön, wir sind schon kurz nach dem Mittag im Fährhaus Ronney und würden eigentlich gern weiter fahren, aber dann würde die geplante Weiterfahrt mit dem Zug durcheinander geraten. Also nehmen wir unser Zimmer in Beschlag und laufen dann in den Nachbarort Walternienburg zum dortigen Wasserschloss. Nachher erkundet Torsten allein mit dem Rad den weiteren Weg.
Nach 18 Uhr ist auf der Fähre Schluss und wir haben die Fährstraße ganz für uns allein. Im Nachbargrundstück gibt es eine große Papageienvoliere und einen für jeden offenen Bauerngarten.
Übernachtet im Fährhaus Ronney fär 50 €, Essen im Fährhaus
58 km (gesamt 210 km) in 4 Stunden (reine Radfahrzeit)
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Dienstag, 15.06.2012
Noch ein Blick auf unsere Unterkunft in der vergangenen Nacht. Geschlafen haben wir gut und auch das Frühstück war in Ordnung.
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Eigentlich führt der Elberadweg re weiter - und ich wäre sicher auch so gefahren... Torsten hatte sich für die kürzere Variante bis zum Bahnhof nach Schönebeck entschieden. Auf der rechten Elbseite wären es rund 30 km gewesen - dafür bestimmt idyllischer zu fahren. So haben wir in Barby mit der Fähre übergesetzt und sind dann le weiter erst auf dem Radweg um Barby herum, dann ein Stück am Straßenrand und zuletzt auf dem Radweg entlang der Straße nach Schönebeck. - welches wir nach 16 km erreicht haben. Direkt am Straßenrand war es nur ein Stück zu fahren, ansonsten gab es, wie sehr oft, einen straßenbegleitenden Radweg.
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Von Schönebeck brachte uns der Regionalzug (SachsenAnhaltTicket 30 €) in knapp 2 Stunden nach Wittenberge. Achtung! In Sachsen-Anhalt darf das Fahrrad in Regiozügen kostenlos mitgenommen werden, auch wenn man am Automaten eine Fahrradkarte lösen kann...! Auch werden die Hunde auf dem Sachsen-Anhalt-Ticket wie Menschen betrachtet (1 Person zahlt 21 € und bis zu 4 weitere je 3 €).
In Wittenberg hätten wir zwar ein vorgebuchtes Quartier gehabt, entschließen uns aber zur Weiterfahrt ins 26 km weiter gelegene Schnackenburg. Wir bleiben re, fahren zum größten Teil auf dem Deich, d.h. auf dem Asphaltweg unterhalb des Deiches (rollte super) , bis zur Fähre hinüber nach Schnackenburg, wo wir im leichten Nieselregen ankommen.
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Schnackenburg ist ein total verträumtes Nest, bestehend aus einem Dutzend hübschen Fachwerkhäuschen.
Da der Nieselregen etwas nachlässt, erkunden wir nach einem Imbiss und ein klein wenig Ruhe noch ein bisschen die Umgebung...
Übernachtet haben wir im Hafencafe Felicitas für 55 € (ist nicht wirklich zu empfehlen!), da auch gegessen - es hätte sonst sowieso nirgends was anderes gegeben...
Es gibt auch keinen Kaufmannsladen in Schnackenburg - nur der Wirt vom Hafencafe öffnet jeden Tag von 8-10 einen kleinen Verkauf.
Eine interessante Begegnung mit einem Filmteam hatten wir noch. Sie machten grad im Cafe Rast und wir kamen ins Gespräch: Es sollte ein Film fürs Fernsehen entlang der deutschen Grenze gedreht werden und ob wir eventuell am nächsten Tag mal ein wenig Zeit für Aufnahmen hätten ... Sie waren wohl von unseren beiden Hunden im Hänger begeistert. Also tauschten wir Handynummern.
42 km (gesamt 252 km) in ca 3 Stunden (reine Radfahrzeit)
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Mittwoch, 16.06.2012
Diesmal haben wir mit der Fähre Glück - sie fährt uns bereits am frühen Morgen wieder auf die rechte Elbseite. Am Vortag ließ es sich auf dem Deich wunderbar radeln und der Weg soll so schön weiter bis Dömitz führen.
Allerdings hatten wir nicht mit dieser Unmenge Wind gerechnet, welcher uns auf dem Deich völlig ungehindert entgegen wehte, so dass wir die nächste Fähre in Lenzen zum Elbseitenwechsel nutzen (auf der Elbe bilden sich ziemlich hohe Schaumkronen) und nun le weiter bis Hitzacker fahren.
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Der Weg führt uns erst durch lichtes Waldgebiet und weiter vorbei an der alten, in den 1870-er Jahren erbauten und bei einem Luftangriff im April 1945 teilweise zerstörten Eisenbahnbrücke in Dömitz. Da die Brücke die damalige innerdeutsche Grenze querte, ist sie nie wieder vollständig aufgebaut worden.
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Kurz vor Hitzacker ereilt uns noch ein ziemlicher Regenschauer, so dass wir unsere Regensachen doch nicht umsonst mitgenommen haben...
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Das Wetter erwies sich wie im April - in der Sonne ziemlich warm, dann wieder dunkle Wolken und ein Regenschauer - Regensachen aus und an ... Hitzacker jedenfalls erreichen wir im strahlenden Sonnenschein.
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Übernachtet im Hotel "Lüneburger Hof" für 54 € (ohne Frühstück, da dieses erst ab 8 Uhr möglich)
Das Hotel sieht ziemlich schäbig aus und lädt auch nicht zum essen ein, aber die Zimmer im Anbau sind ebenerdig und vollkommen ausreichend, sogar geheizt, was bei nassen Klamotten von Vorteil ist. Nachdem wir uns etwas aufgewärmt haben, ziehen wir nochmal los, um die Stadt zu erkunden.
58 km (gesamt 310 km) in 4 Stunden (reine Radfahrzeit)
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Donnerstag, 17.05.2012
Es ist kalt, früh haben wir grad mal 3 Grad, Westwind und Sonne und Wolken im Wechsel. Eigentlich wollen wir re weiter fahren, da le unangenehme Steigungen drohen - aber wieder einmal arbeitet der Fährmann erst ab 9 Uhr, so dass wir le bleiben. Bis Neu-Dachau gibt es tatsächlich ziemlich stressig steile Abschnitte, erst quer durch den Wald auf unwegsamen Gelände, später am Straßenrand (in Gegenrichtung geht's im Wald zwar bergab aber die Steigung auf der Straße zieht sich länger - also vlt.doch besser die linke Elbseite wählen).
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In Neu-Darchau verbringen wir eine Stunde mit Filmaufnahmen für eine Reportage des NDR, welche einen Fotografen entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze begleitet.
Wir fahren le weiter über Bleckede nach Lauenburg, wo wir die Elbbrücke auf die rechte Elbseite nutzen.
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In Launenburg kommen wir infolge Bauarbeiten nicht zur Elbe hinunter und fahren in den Ort. Lauenburg hat wunderhübsch anzusehende kleine Fachwerkhäuschen, aber leider nur grobe Pflasterstraßen, mit dem Rad nicht sonderlich gut zu fahren, mit Hänger dran geht's noch besch...eidener. Von Lauenburg nach Geesthacht führt der Radweg über schmale Waldwanderwege, für Rad mit Hänger nicht machbar.
Also steigen wir von der Elbe hinauf zur Straße (ist ziemlich anstrengend) und bleiben auf dem Radweg entlang der Straße nach Geesthacht. Komisch -wir müssen auch bergab ziemlich in die Pedale treten.... (?) und der Weg zieht sich ziemlich hügelig dahin und will einfach kein Ende nehmen ...
In Gegenrichtung sollte man wahrscheinlich lieber le bleiben...
Geesthacht dann ist eine unerwartet große Stadt.
Übernachtet haben wir in der Nobel-Pension für 70 € (mitten im Gewerbegebiet, aber empfehlenswert, wenn man nicht noch die 3 km zurück in die Stadt will), ganz super zu Abend gespeist dann beim Griechen gleich um die Ecke!!
79 km (gesamt 389 km ) in knapp 6 Stunden (reine Radfahrzeit)
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Freitag, 18.05.2012
In Geesthacht gibt es eine Schleusenanlage. Leider haben wir keinen Zugang gefunden. Eine Besichtigung derselben muss also noch etwas warten.
Wir radeln über die Elbbrücke auf die linke Seite.
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dort geht es auf dem Elbdeich weiter in Richtung Hoopte.
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Und endlich haben wir Rückenwind !
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Auch in Hoopte lässt es sich angenehm auf dem Elbdeich gleich neben der Straße radeln.
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Kurz nach Hoopte verlassen wir die Elbe und radeln zu unseren Bekannten nach Hamburg-Harburg.
53 km (gesamt 442 km) in 4 Stunden (reine Radfahrzeit)
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Fazit
Die Radtour hat richtig viel Spaß gemacht.
Wir haben den Kopf frei bekommen, waren auch in Gedanken auf Tour.
Wir waren mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca 14 km/h unterwegs.
Torsten hatte den Hänger und die Hunde im Schlepptau, ich das Gepäck (2 Gepäcktaschen).
Wir hatten Regenjacken und Regenhosen im Gepäck - Überschuhe wären von Vorteil.
Gegenwind ist zumindest oben im Norden ziemlich nervig, weiter südlich stört's nicht so.
Ohne Gegenwind sind problemlos 70 - 90 km am Tag machbar.
Der Radweg ist ziemlich gut ausgeschildert, zur Not helfen Anwohner weiter, ein Handy mit GPS ist trotzdem von Vorteil, manchmal führt der Radweg nur über einen Umweg an einem Gasthaus oder so vorbei.